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	<title>Enzyklopädie &#8211; Hamborn</title>
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		<title>Brünen-Niederhellmann</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/bruenen-niederhellmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 20:00:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Widerstandskämpferin aus Ruhrort Herta Niederhellmann wuchs mit ihren Schwester Else und Johanna und drei Brüdern in einem bürgerlich-christlichen Elternhaus auf. Else war SAP orientiert, die Brüder aktive Nationalsozialisten. Herta, Büroangestellte bei der Stadt Duisburg und Mitglied der SAJ/SPD/AWO trat mit ihrem Freund Eberhard Brünen, Dreher und Vorsitzender der SAJ, 1931 der neugegründeten SAP Duisburg bei. ... <a title="Brünen-Niederhellmann" class="read-more" href="https://hamborn.net/enzyklopaedie/bruenen-niederhellmann/" aria-label="Mehr Informationen über Brünen-Niederhellmann">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Widerstandskämpferin aus Ruhrort</h2>
<p>Herta Niederhellmann wuchs mit ihren Schwester Else und Johanna und drei Brüdern in einem bürgerlich-christlichen Elternhaus auf. Else war SAP orientiert, die Brüder aktive Nationalsozialisten.</p>
<p>Herta, Büroangestellte bei der Stadt Duisburg und Mitglied der SAJ/SPD/AWO trat mit ihrem Freund Eberhard Brünen, Dreher und Vorsitzender der SAJ, 1931 der neugegründeten SAP Duisburg bei. 1933 kündigte ihr die Stadt aus politischen Gründen. Die Gestapo nahm sie nach „Fluchthilfe&#8220; für ihren Verlobten in Geiselhaft und schleppte sie ins KZ Brauweiler. Erneut ging sie in den Untergrund:</p>
<p>„Für mich war es selbstverständlich, für die illegale SAP weiterzuarbeiten. Wir verteilten unser illegales „Flugblatt ..das Banner&#8220; mit Berichten über die Hitlerregierung, die Schandtaten der SA und SS und die Gefahr eines neuen Krieges.&#8220;</p>
<p>Ende 1934 erneut festgenommen, brutal gefoltert und wegen „Hochverrats verurteilt, wurde sie jahrelang in Frauen-Zuchthäusern und Konzentrationslagern eingesperrt. Aus dem KZ Ravensbrück wurde sie dann „probeweise&#8220; entlassen.</p>
<p>Trotz Erschöpfung und zerstörter Gesundheit war Hanna nach dem Krieg als SPD-Bezirksvorsteherin von Ruhrort, als einzige Frau im Gewerkschaftsvorstand und Bürgerausschuss von Duisburg, zudem in AWO und VVN aktiv. Herta war langjährige SPD-Stadtverordnete und AWO-Vorsitzende.</p>
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			</item>
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		<title>Frauen im Duisburger Widerstand</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/frauen-im-duisburger-widerstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2000 19:24:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(nach: Manfred Tietz : Hanna und Herta&#8230;. Frauen im Duisburger Widerstand , in &#8220; Von Griet zu Emma . Beiträge zur Geschichte von Frauen in Duisburg &#8222;, Duisburg 2000, S. 41f)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(nach: Manfred Tietz : Hanna und Herta&#8230;. Frauen im Duisburger Widerstand , in &#8220; Von Griet zu Emma . Beiträge zur Geschichte von Frauen in Duisburg &#8222;, Duisburg 2000, S. 41f)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trotz alledem</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/trotz-alledem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 1992 11:17:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Trotz alledem! &#8211; Arbeiteralltag und Arbeiterkultur zur Zeit der Weimarer Republik in Duisburg , 1992. Von Manfred Pojana und Martina Wil]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz alledem! &#8211; Arbeiteralltag und Arbeiterkultur zur Zeit der Weimarer Republik in Duisburg , 1992. Von Manfred Pojana und Martina Wil</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dokumentation zum Neumühl-Prozess</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/dokumentation-zum-neumuehl-prozess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 1979 07:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Warum diese Dokumentation? Am 17. Oktober 1979 beginnt in Duisburg ein Prozeß vor dem Schöffengericht Duisburg-Hamborn gegen 12 Angeklagte. Bisher sind 12 Tage für den Prozeß angesetzt; 83 Zeugen sollen gehört werden. Wegen des Umfangs wurde das Schöffengericht erweitert; jedem Angeklagten wurde ein Pflichtverteidiger beigeordnet; ein passender Saal wird noch gesucht. Warum dieser Aufwand? Am 15. ... <a title="Dokumentation zum Neumühl-Prozess" class="read-more" href="https://hamborn.net/enzyklopaedie/dokumentation-zum-neumuehl-prozess/" aria-label="Mehr Informationen über Dokumentation zum Neumühl-Prozess">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 790px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" id="gmedia-image-266" class="gmedia-singlepic " title="neumuehl-doku" src="http://www.chanson.de/hamborn/wp-content/blogs.dir/9/grand-media/image/neumuehl-doku.jpg" alt="neumuehl-doku" width="800" height="1151" /><figcaption class="wp-caption-text">Dokumentation zum Neumühl-Prozess</figcaption></figure>
<p align="justify">Warum diese Dokumentation? Am 17. Oktober 1979 beginnt in Duisburg ein Prozeß vor dem Schöffengericht Duisburg-Hamborn gegen 12 Angeklagte. Bisher sind 12 Tage für den Prozeß angesetzt; 83 Zeugen sollen gehört werden. Wegen des Umfangs wurde das Schöffengericht erweitert; jedem Angeklagten wurde ein Pflichtverteidiger beigeordnet; ein passender Saal wird noch gesucht. Warum dieser Aufwand?</p>
<p align="justify">Am 15. November 1977 wurde in Duisburg-Neumühl ein Fest durch einen großen Polizeieinsatz beendet. Bei den anschließenden Auseinandersetzungen wurden 11 Personen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelte zunächst gegen 12 Festteilnehmer wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verherrlichung von Gewalt, Beleidigung und Ruhestörung.</p>
<p align="justify">Am 14.September 1978 erhielten wir die Anklageschrift: Uns wird vorgeworfen, &#8222;gemeinschaftlich handelnd sich an Gewalttätigkeiten, die aus einer Menschenmenge in einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden Weise mit vereinten Kräften begangen wurde, als Täter oder Teilnehmer beteiligt oder auf die Menschenmenge eingewirkt zu haben, um ihre Bereitschaft zu solchen Handlungen zu fordern&#8220;.</p>
<p align="justify">Es wird uns also Landfriedensbruch, § 125 Strafgesetzbuch vorgeworfen, der mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft wird. Außerdem entstehen bei einer Verurteilung für jeden Angeklagten Kosten in Hohe bis cirka 10.000 DM.</p>
<p align="justify">Schon nach dem abrupten Ende des Festes am 15. November durch die Polizei stellten wir ein großes Interesse an den Ereignissen dieser Nacht nicht nur bei den Beteiligten fest. Eltern, Bekannte, Lehrer, Pfarrer, Politiker und viele andere fragten nach den Hintergründen und dem tatsächlichen Ablauf.</p>
<p align="justify">Mit dieser Dokumentation wollen wir die vorhandenen Informationslücken schließen, wollen erzählen wie wir das Fest planten, wie es ablief &#8211; und schließlich von der Polizei beendet wurde. Und was danach kam.</p>
<p align="justify">Wir haben nicht die Möglichkeit durch bestehende Presseorgane, die uns hier gestellte Aufgabe zu erfüllen. Da aber gerade die informierte und beteiligte Öffentlichkeit für uns den einzigen Schutz darstellt, müssen wir uns auf diesem Wege an Sie wenden.</p>
<p>In: Dokumentation zum Neumühl-Prozess , November 1977 ,<br />
herausgegeben von Herbert Stockhecke , im Namen der 12 Angeklagten und aller Festteilnehmer</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Havenburn-Hamborn-Duisburg-Hamborn</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/havenburn-hamborn-duisburg-hamborn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 1979 20:41:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Geschichte und Geschichten &#8211; Ein Überblick über die Geschichte Hamborns, das erstmals um 970 erwähnt wurde und ab 1929 als kommunale Einheit mit Duisburg verbunden wurde. Erschienen im Mercator-Verlag &#8211; Autor(en):  S. Gottlob-Schnabbe, H. Wieczo,  Erscheinungsjahr 1979, 240 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-371 alignleft" src="http://www.chanson.de/hamborn/wp-content/uploads/hamborn-havenburn-209x300.jpg" alt="Hamborn-Havenburn" width="209" height="300" />Geschichte und Geschichten &#8211; Ein Überblick über die Geschichte Hamborns, das erstmals um 970 erwähnt wurde und ab 1929 als kommunale Einheit mit Duisburg verbunden wurde. Erschienen im Mercator-Verlag &#8211; Autor(en):  S. Gottlob-Schnabbe, H. Wieczo,  Erscheinungsjahr 1979, 240 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dani</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/dani/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 1930 20:26:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der aus Hausen in der Eifel stammende gelernte Bäcker wohnte und arbeitete bis 1930 in Bonn. Als er im Februar 1930,10 Jahre nach seinem Eintritt, Gewerkschaftssekretär im Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter-Verband wird, kommt er nach Duisburg. Dani bleibt von der Verhaftungswelle bei der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933 eigentümlicherweise verschont. Er wird zwar ... <a title="Dani" class="read-more" href="https://hamborn.net/enzyklopaedie/dani/" aria-label="Mehr Informationen über Dani">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der aus Hausen in der Eifel stammende gelernte Bäcker wohnte und arbeitete bis 1930 in Bonn. Als er im Februar 1930,10 Jahre nach seinem Eintritt, Gewerkschaftssekretär im Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter-Verband wird, kommt er nach Duisburg. Dani bleibt von der Verhaftungswelle bei der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933 eigentümlicherweise verschont. Er wird zwar noch in die Deutsche Arbeitsfront übergeleitet, jedoch zum 31. Juli 1933 entlassen.</p>
<p>Da 1933 Arbeitsstellen für die Entlassenen Gewerkschaftssekretäre absolut nicht zu bekommen waren, baut er sich eine neue Existenz als freiberuflicher Brotfahrer auf. Von September 1933 bis zum 30. Juni 1934 bezieht er Brot zum selbständigen Verkauf von der Brotfabrik W. Beneck in Mülheim/Ruhr. Ab dem 1. Juli 1934 ist er freiberuflicher Verkaufsfahrer für die Brotfabrik Germania in Duisburg-Hamborn. Die Idee, während des Verkaufs von Brot illegale Kontakte zu ehemaligen Kollegen und Genossen zu pflegen und dabei Informationsmaterial zu verteilen, und zwar großräumig, stammte offensichtlich von Sebastian Dani. Er kannte das Metier aus seiner Zeit als Gewerkschaftssekretär in der Nahrungsmittelbranche und erkannte, daß sich diese berufliche Tätigkeit völlig unverdächtig optimal für eine illegale Organisationsarbeit eignen würde.</p>
<p>Seine intimen Branchenkenntnisse verbanden sich optimal mit den Beziehungen und dem Enthusiasmus von Hanna Niederhellmann sowie mit der Tatkraft und dem Organisationstalent von Hermann Runge zu dieser einmaligen Organisationsform des Widerstands im Nationalsozialismus, die der Kreis um die Brotfabrik Germania entwickelte.</p>
<p>Sebastian Dani lieferte das Know How für die Organisation des Widerstandskreises &#8222;Germania&#8220;, wie man heute sagen würde. Sebastian Dani wurde zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt. Unmittelbar nach dem Einmarsch der alliierten Truppen ließen englische Kommandeure nach Sebastian Dani suchen. Nicht weil sie ihn verhaften wollten, sondern sie wußten, daß er ein engagierter Demokrat war. Sie setzten ihn in seiner Wahlheimatstadt Bonn als Oberbürgermeister ein. Im Zuge der Kommunalreform 1946 wurde er Oberstadtdirektor. Dies Amt hatte er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1964 als Sozialdemokrat im CDU-regierten Bonn inne.</p>
<p>Quelle: &#8220; Brotfabrik Germania in Duisburg-Hamborn &#8222;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Im Schatten der Schlote</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/im-schatten-der-schlote/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 1926 20:58:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die &#8222;Versuche zur Seelenkunde der Industriejugend&#8220; von Heinrich Kautz erschienen 1926 unter dem Titel &#8222;Im Schatten der Schlote&#8220; in der Verlagsanstalt Benziger &#38; Co, Einsiedeln]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8222;Versuche zur Seelenkunde der Industriejugend&#8220; von Heinrich Kautz erschienen 1926 unter dem Titel &#8222;Im Schatten der Schlote&#8220; in der Verlagsanstalt Benziger &amp; Co, Einsiedeln</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Industriekind</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/industriekind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 1918 20:22:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heinrich Kautz , Um die Seele des Industriekindes ,1918 :  Heinrich Kautz schrieb im Mai 1918 über seine Erfahrungen als Lehrer in Hamborn das Buch &#8222;Um die Seele des Industriekindes&#8220; , erschienen im Verlag L. Auer, Pädagogische Stiftung Cassianeum in Donauwörth]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heinrich Kautz , Um die Seele des Industriekindes ,1918 :  Heinrich Kautz schrieb im Mai 1918 über seine Erfahrungen als Lehrer in Hamborn das Buch &#8222;Um die Seele des Industriekindes&#8220; , erschienen im Verlag L. Auer, Pädagogische Stiftung Cassianeum in Donauwörth</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kautz</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/kautz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 1912 20:56:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heinrich Kautz war von 1912 bis 1914 Volkschullehrer in Hamborn. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch &#8222;Um die Seele des Industriekindes&#8220;, das 1918 erschien. In seinen &#8222;Industriemärchen&#8220; von 1929 setzte er der brutal-harten Realität des Ruhrgebiets das märchenhafte Element entgegen: „Das Schlotenland galt auf der weiten Erde als häßliches, armes Land. Niemand wollte dort ... <a title="Kautz" class="read-more" href="https://hamborn.net/enzyklopaedie/kautz/" aria-label="Mehr Informationen über Kautz">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heinrich Kautz war von 1912 bis 1914 Volkschullehrer in Hamborn. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch &#8222;Um die Seele des Industriekindes&#8220;, das 1918 erschien.</p>
<p>In seinen &#8222;Industriemärchen&#8220; von 1929 setzte er der brutal-harten Realität des Ruhrgebiets das märchenhafte Element entgegen:</p>
<p>„Das Schlotenland galt auf der weiten Erde als häßliches, armes Land. Niemand wollte dort geboren, niemand daselbst begraben sein. Das lastete wie ein Fluch auf dem Lande, und es war noch keinem gelungen, diesen Fluch zu tilgen. Lange grübelte und sann Märchen über diese argen Dinge. Da entdeckte es eines Abends voller Staunen, daß im Schlotenlande große Rätsel und Geheimnisse verborgen ruhten. Flink hat es zugesehen und gehorcht. Das gab neue Geschichten für jung und alt. Nun mußten die Menschen auch das Schlotenland lieben und segnen, der Fluch war gebrochen, und die Sonne lachte.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lemnitz</title>
		<link>https://hamborn.net/enzyklopaedie/lemnitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Apr 1912 20:38:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gertrud Lemnitz, geborene Pusch, 1912-2000 Gertrud Lemnitz wurde 1912 als Gertrud Pusch geboren. Von 1930-33 war sie Sekretärin der KPD Duisburg-Hamborn, ab März 1933 aktiv im antifaschistischen Widerstand des Jugendverbandes KJVD. Dort war sie zuständig für Kassierung, Teilnahme an getarnten Zeltlagern, konspirativen Treffs, Gefangenenhilfe und illegale Schreibarbeiten. Von September bis November 1933 war sie in ... <a title="Lemnitz" class="read-more" href="https://hamborn.net/enzyklopaedie/lemnitz/" aria-label="Mehr Informationen über Lemnitz">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" id="gmedia-image-267" class="gmedia-singlepic " title="lemnitz" src="/wp-content/blogs.dir/9/grand-media/image/lemnitz.jpg" alt="lemnitz" width="250" height="247" /><figcaption class="wp-caption-text">Gertrud Lemnitz</figcaption></figure>
<p>Gertrud Lemnitz, geborene Pusch, 1912-2000</p>
<p>Gertrud Lemnitz wurde 1912 als Gertrud Pusch geboren. Von 1930-33 war sie Sekretärin der KPD Duisburg-Hamborn, ab März 1933 aktiv im antifaschistischen Widerstand des Jugendverbandes KJVD. Dort war sie zuständig für Kassierung, Teilnahme an getarnten Zeltlagern, konspirativen Treffs, Gefangenenhilfe und illegale Schreibarbeiten. Von September bis November 1933 war sie in Gestapohaft, danach ging sie erneut in den Widerstand.</p>
<p>Im April 1934 floh Gertrud Lemnitz in die Niederlande und leistete konspirate Kurier- und Schreibdienste, Grenzgänge, ROTE-HILFE-Arbeit. Im Mai 1944 wurde sie festgenommen und verurteilt. Sie saß zunächst in Einzelhaft im Frauenzuchthaus Cottbus, dann von Juli 1944 bis Mai 1945 im KZ Ravensbrück, wo sie die Häftlingsnummer 45785 tragen mußte. Nach der Befreiung durch die rote Armee war sie zusammen mit ihrem Mann, Alfred Lemnitz (Volksbildungsminister) politisch aktiv in der SBZ/DDR. Das Ende der DDR erlebte sie noch mit. Sie starb im Jahre 2000.</p>
<p style="padding-left: 40px;">„Ich selbst hatte in Ravensbrück ziemlich viel Glück. Auf Empfehlung der Lagerältesten machte man mich schnell zur Lagerläuferin. Damit arbeitete ich auf der Schreibstube und konnte im Lager überall hin. Aber ich musste immer die Frauen holen, die die SS zu Verhören brachte&#8230; Wir lebten in ständiger Angst&#8230; Manches konnten wir auch verhindern oder in eigene Hände nehmen, wir waren ja organisiert. Gefährdeten Häftlingen gaben wir manchmal eine andere Identität. Sie bekamen die Nummern von gerade Verstorbenen. So konnten wir einige retten&#8230; Was in unseren Möglichkeiten stand, taten wir&#8230;&#8220;</p>
<hr />
<p>Von 1930-33: Sekretärin der KPD Duisburg-Hamborn, ab März 1933 aktiv im antifaschistischen Widerstand des Jugendverbandes KJVD: Kassierung, Teilnahme an getarnten Zeltlagern, konspirativen Treffs, Gefangenenhilfe und illegale Schreibarbeiten. Sept.-Nov. 1933: Gestapohaft, danach erneut im Widerstand.</p>
<p>April 1934: Flucht in die Niederlande, konspirate Kurier- und Schreibdienste, Grenzgänge, ROTE-HILFE-Arbeit. Mai 1944: Festnahme und Verurteilung, Einzelhaft im Frauenzuchthaus Cottbus, Juli 1944 bis Mai 1945 im KZ Ravensbrück, wo sie die Häftlingsnummer 45785 tragen mußte. Nach der Befreiung durch die rote Armee zusammen mit ihrem Mann, Alfred Lemnitz (Volksbildungsminister) politisch aktiv in der SBZ/DDR</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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